11. April 2024 | Die Infrastruktur vieler Gebäude und Garagen ist für die Mobilitätswende oft unzureichend dimensioniert. Experten warnen vor Ladestationen „Marke Eigenbau“ und empfehlen Eigentümern den Einbau eines intelligenten Leistungsmanagements, um die gleichzeitige Versorgung mehrerer Fahrzeuge sicherzustellen.
Elektromobilität und E-Autos in Stuttgart sollten bei der Planung ebenso mit berücksichtigt werden: So können Elektroautos zuverlässig geladen werden, ohne die Gebäudeinstallation zu überlasten. Selbst Pedelec-Akkus gehören idealerweise in die Garage und lassen sich in ein intelligentes Energiemanagementsystem integrieren, um die Energie optimal zu nutzen und Kosten zu sparen. Elektrofahrzeuge leisten einen immer größeren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Schon 2030 sollen 15 Millionen Autos unterwegs sein – und in aller Regel in der heimischen Garage geladen werden. Das stellt Hauseigentümer, Wohnungsbauunternehmer und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) vor die Frage, ob ihre, oft Jahrzehnte alte, Elektroinstallationeinen störungsfreien und sicheren Betrieb überhaupt gewährleisten kann, wenn die Bewohner ihr Auto an die Steckdose hängen. Der Stuttgarter Unternehmer Thomas Bürkle, unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), hält es für dringend angeraten, dass jeder Hausanschluss vor einer zusätzlichen Belastung überprüft wird, um die Sicherheit der Elektromobilität & E-Autos in Stuttgart zu gewährleisten.
Quellen: Stuttgarter Zeitung | VDA | Bild: imago/Martin Bäuml
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